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Die DreiWelten Card ist eine Gästekarte für die Ferienregion zwischen Schwarzwald, Baar und Hochrhein. Übernachtungsgäste erhalten sie bei den teilnehmenden Gastgebern in der Regel ab der zweiten Übernachtung und können damit zahlreiche Attraktionen der Region kostenlos oder vergünstigt besuchen. Weil die Karte auch für Ausflugsziele in der angrenzenden Schweiz gilt, verbindet sie gleich mehrere Landschaften und Erlebniswelten diesseits und jenseits der Grenze.
Welche Welten die DreiWelten Card verbindet
Der Name verweist auf drei benachbarte Landschaften: den Schwarzwald mit seinen Wäldern, Höhen und Wasserfällen, die Hochebene Baar zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb sowie den Hochrhein im Süden. Die Feriengäste wohnen in Orten dieser Region und erreichen mit der Karte Ziele in alle drei Richtungen. Weil das Gebiet bis an die Landesgrenze reicht, sind auch Attraktionen in der angrenzenden Schweiz eingeschlossen – allen voran der Rheinfall bei Schaffhausen, der größte Wasserfall Europas.
Attraktionen und Erlebnisse mit der Karte
Das Angebot reicht von Bädern und Bahnen über Museen bis zu Schifffahrten. Zu den Zielen, die Gäste mit der DreiWelten Card ansteuern, gehören unter anderem:
- Solemar Bad Dürrheim – Sole-Therme mit Saunalandschaft
- Triberger Wasserfälle – eine der bekanntesten Wasserfall-Stufen Deutschlands
- Sauschwänzlebahn in Blumberg – historische Museumsbahn
- Schifffahrten am Schweizer Rheinfall bei Schaffhausen
- Greifvogel- und Eulenpark sowie das Schwarzwaldmuseum in Triberg
- Spielscheune in Unterkirnach und die Welt der Kristalle in Dietingen
- Fastnachtsmuseum „Narrenschopf“ in Bad Dürrheim
Darüber hinaus lassen sich Stadtführungen, Panorama- und Schifffahrten, Freibäder, Minigolfanlagen sowie viele Heimat-, Fahrzeug- und Kunstmuseen mit der Karte nutzen. Am Rhein kommen wasserbezogene Aktivitäten wie Kanufahren hinzu, und für den Golfurlaub sind bei teilnehmenden Anlagen Greenfees enthalten.

Vom Rheinfall bis zum Bodensee
Eine reizvolle Verbindung ist die Rheinschifffahrt von Schaffhausen bis nach Konstanz am Bodensee. Unterwegs liegen sehenswerte Orte wie das mittelalterliche Städtchen Stein am Rhein und die Klosterinsel Reichenau, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Wanderfreunde zieht es in die Wutachschlucht, die wegen ihrer wilden Felslandschaft auch als „Grand Canyon des Schwarzwalds“ bezeichnet wird, oder auf den Wolfssteig zwischen Waldshut und Höchenschwand. So spannt die Region einen Bogen vom Hochrhein bis an den Bodensee.
Beste Reisezeit in der DreiWelten Region
Die Region eignet sich das ganze Jahr über für einen Urlaub. Wander- und Radtouren bieten sich vom Frühjahr bis in den Herbst an, während Museen, Ausstellungen, Stadtführungen und Erlebniswelten meist ganzjährig geöffnet sind. Im Winter kommen im Schwarzwald Skifahren, Langlauf, Rodeln und Schneeschuhwandern hinzu; einige Skilifte sind für Karteninhaber ohne Aufpreis nutzbar. Wellnessangebote runden das Programm für die kalte Jahreszeit ab.
Weitere Informationen zur DreiWelten Card
Details zu den einzelnen Urlaubsorten, den teilnehmenden Gastgebern und den enthaltenen Attraktionen bündelt die offizielle Website der DreiWelten Card. Dort lassen sich auch Unterkünfte finden und Hintergrundinformationen zur Region nachlesen. Welche Ziele aktuell teilnehmen und zu welchen Konditionen, sollten Gäste vor der Reise dort prüfen, da sich das Angebot von Saison zu Saison ändern kann.
Passende Reiseziele auf inlandstourismus.de
- Schwarzwald – die Idylle im Südwesten Deutschlands
- Bodensee mit der Insel Mainau
- Schwarzwald-Genießerpfad in Calw
- Hirsau – Luftkurort im Schwarzwald
- Europa-Park in Rust
Für wen sich die DreiWelten Card lohnt
Die DreiWelten Card eignet sich vor allem für Übernachtungsgäste, die mehrere Tage in der Region zwischen Schwarzwald, Baar und Hochrhein verbringen und dabei möglichst viele unterschiedliche Ziele besuchen möchten. Wer Naturschauspiele wie die Triberger Wasserfälle oder den Rheinfall bei Schaffhausen mit kulturellen Zielen wie der Sauschwänzlebahn, dem Schwarzwaldmuseum oder einer Schifffahrt bis zur Klosterinsel Reichenau verbinden will, profitiert von der Bandbreite der eingeschlossenen Attraktionen. Auch Familien kommen mit Angeboten wie dem Greifvogel- und Eulenpark oder der Spielscheune in Unterkirnach auf ihre Kosten.
Für reine Tagesausflügler ohne Übernachtung lohnt sich die Karte dagegen kaum, da sie an teilnehmende Gastgeber gebunden ist und meist erst ab der zweiten Übernachtung ausgegeben wird. Wer ausschließlich ein einzelnes Interessengebiet verfolgt, etwa eine Therme oder eine bestimmte Wanderung, benötigt die Karte ebenfalls nicht zwingend, da sich einzelne Ziele auch ohne sie besuchen lassen.
Weil Wander- und Radtouren, Museen und Schifffahrten überwiegend von Frühjahr bis Herbst laufen und im Winter Skifahren, Langlauf und Wellness hinzukommen, lässt sich die Karte fast das ganze Jahr nutzen. Vor der Reise lohnt sich ein Blick auf die offizielle Website, da teilnehmende Attraktionen und Konditionen von Saison zu Saison wechseln können.