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Der Bodensee zählt zu den beliebtesten Reisezielen im Süden Deutschlands. Der See liegt im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist nach seiner Fläche der größte See Deutschlands. Im nordwestlichen Teil des Sees, nahe der Stadt Konstanz, liegt die Insel Mainau – wegen ihrer Gärten und Parkanlagen seit Langem als „Blumeninsel“ bekannt.

Der Bodensee: ein See, drei Länder
Der Bodensee grenzt an drei Staaten: an Deutschland mit den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, an das österreichische Vorarlberg und an mehrere Schweizer Kantone. Gespeist wird er vom Rhein, der bei Konstanz über den Seerhein den größeren Obersee mit dem kleineren Untersee verbindet. Am Ufer reihen sich bekannte Orte wie Konstanz, Meersburg, Überlingen, Friedrichshafen und Lindau auf deutscher Seite sowie Bregenz in Österreich. Für einen Urlaub am See lassen sich Baden, Radfahren auf dem Bodensee-Radweg, Schifffahrten und Städtebesuche gut miteinander verbinden.
Die Insel Mainau: Blumeninsel der Familie Bernadotte
Die Insel Mainau ist nach Reichenau und Lindau die drittgrößte Insel im Bodensee und umfasst rund 45 Hektar. Ihre heutige Gestalt als Garteninsel geht auf die schwedisch-deutsche Familie Bernadotte zurück. Lennart Graf Bernadotte übernahm die Insel in den 1930er-Jahren und entwickelte sie zu einem öffentlich zugänglichen Blumen- und Gartenpark. Heute wird die Mainau von der Lennart-Bernadotte-Stiftung und der Familie geführt. Über das Jahr wechseln die Blühschwerpunkte: Im Frühjahr prägen Tulpen, Narzissen und andere Zwiebelblumen das Bild, im Sommer Rosen und Stauden, im Herbst die Dahlien.
Höhepunkte auf der Insel
Im Zentrum der Insel steht das Barockschloss, das im 18. Jahrhundert unter dem Deutschen Orden errichtet wurde, zusammen mit der angrenzenden Schlosskirche. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Schmetterlingshaus, eines der größten seiner Art in Deutschland, in dem zahlreiche tropische Falter frei fliegen. Das Palmenhaus, der italienische Rosengarten, mediterrane Terrassen und ein alter Baumbestand mit Mammutbäumen und Zedern ergänzen das Bild. Weil auf der Insel keine Autos fahren, lässt sich das Gelände in Ruhe zu Fuß erkunden.
Anreise und Rundgang
Die Mainau ist über eine Fußgängerbrücke bei Konstanz-Litzelstetten mit dem Festland verbunden. Wer mit dem Auto anreist, parkt am Festland und geht über die Brücke auf die Insel. In der wärmeren Jahreszeit fahren außerdem Kursschiffe von mehreren Orten am See, etwa von Konstanz, Meersburg und Überlingen, direkt zur Insel. Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Fahrpläne richten sich nach der Saison und sollten vor dem Besuch bei der Insel Mainau und den Reedereien geprüft werden.
Rund um den See: Konstanz, Meersburg und mehr
Ein Ausflug zur Mainau lässt sich gut mit den Orten am Ufer verbinden. Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee, liegt direkt an der Schweizer Grenze und bietet Altstadt, Münster und Seepromenade. Auf der gegenüberliegenden Uferseite liegt Meersburg mit seiner mittelalterlichen Burg, die zu den ältesten bewohnten Burgen Deutschlands zählt, und dem barocken Neuen Schloss. Nicht weit entfernt liegt die Klosterinsel Reichenau, deren Kloster zum UNESCO-Welterbe gehört. Wer mehrere Ziele am Bodensee, im Schwarzwald und am Rheinfall verbinden möchte, findet mit der DreiWelten Card ein passendes Kombiangebot.
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