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Der Zoo Duisburg liegt am Kaiserberg im Osten der Stadt und zählt zu den bekanntesten Tiergärten in Nordrhein-Westfalen. Eröffnet wurde er 1934; heute gehört er zu den beliebten Ausflugszielen im Ruhrgebiet und ist ein klassisches Ganzjahresziel für Familien, Schulklassen und Tierfreunde aus dem gesamten Rhein-Ruhr-Gebiet. Eine Besonderheit fällt schon bei der Anfahrt auf: Die Autobahn A3 verläuft mitten durch das Zoogelände, eine Brücke verbindet die beiden Hälften des Parks miteinander.
Tierwelt und Themenbereiche
Bekannt ist der Zoo vor allem für sein Delfinarium und für die Haltung von Koalas. Er gehört zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, in denen die Beuteltiere überhaupt zu sehen sind. Im Menschenaffenhaus, dem Äquatorium, leben unter anderem Gorillas und Orang-Utans, und die Tropenhalle Rio Negro bildet einen südamerikanischen Regenwald nach. Viele Anlagen sind nach geografischen Themenwelten geordnet. Für Familien mit Kindern gibt es zusätzlich einen Streichelbereich, einen Bauernhof und einen Spielplatz.
Rund um den Besuch
Über das Jahr verteilt finden im Zoo Veranstaltungen, Feste und Führungen statt. Wer möchte, kann zeitweise einen Blick hinter die Kulissen werfen; Familien leihen sich für den Rundgang oft einen Bollerwagen aus. Da sich Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Fütterungstermine regelmäßig ändern, lohnt sich vor dem Besuch ein Blick auf die offizielle Website des Zoos.
Anreise und Lage
Der Zoo liegt verkehrsgünstig im Ruhrgebiet, das der Regionalverband Ruhr (RVR) als Metropole Ruhr vermarktet. Mit dem Auto erreicht man ihn über die A3 (Abfahrt Duisburg-Kaiserberg) sowie über die A40; Parkplätze stehen am Gelände zur Verfügung. Wer die Region weiter erkundet, kann den Zoobesuch gut mit anderen Zielen verbinden – etwa dem UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen. Tierfreunde finden in der Umgebung weitere Ziele wie den Krefelder Zoo, den Aquazoo Düsseldorf und den Tierpark Mönchengladbach/Odenkirchen.


