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Ein Online-Ticket für den Freizeitpark in Günzburg kostet ab 39 €, an der Tageskasse werden in der Hauptsaison 58 € für Kinder von 2 bis 11 Jahren und 64 € ab 12 Jahren fällig. Die Saison 2026 läuft vom 28. März bis zum 8. November, geöffnet ist in der Regel von 10:00 bis 18:00 Uhr. Auf mehr als 32 Hektar verteilen sich 68 Attraktionen in elf Themenwelten, das Parkplatzticket kostet online 12 € und vor Ort 14 €.
Der Park ist auf Kinder von etwa zwei bis zwölf Jahren zugeschnitten, und diese Festlegung prägt jede Planung. Wer große Achterbahnen sucht, ist hier falsch; wer mit einem Vierjährigen anreist, findet mehr passende Fahrten als in den meisten anderen Parks. Dazu kommen zwei Eigenheiten, die den Tag anders takten als anderswo: Das Miniland belegt einen großen Teil der Fläche und ist kein Fahrgeschäft, sondern eine Ausstellung zum Abgehen. Und die Fahrgeschäfte stellen in der Regel schon eine Stunde vor Parkschluss den Betrieb ein. Die letzte Stunde gehört also ohnehin den Modellen, den Läden oder dem Weg zum Ausgang.
Im Miniland stehen Berlin, Venedig und der Hamburger Hafen nebeneinander
Das Miniland grenzt den Park von den anderen großen Freizeitparks in Deutschland ab. Statt Fahrgeschäften stehen hier Stadtmodelle aus LEGO-Steinen unter freiem Himmel: Berlin, der Hamburger Hafen, Venedig und Frankfurt, dazu Motive aus der Schweiz und den Niederlanden sowie der Flughafen München und die Allianz Arena. Die Anlagen lassen sich zu Fuß umrunden; die Szenen reichen vom Hafenbecken mit einem mehrere Meter langen Frachtschiff bis zum aufgeschnittenen Fußballstadion, das den Blick auf Spielfeld, Ränge und Katakomben freigibt. Im gesamten Resort stecken mehr als 58 Millionen LEGO-Steine.

Für Erwachsene ist das häufig der interessanteste Teil des Tages, für Kinder der ruhigste. Planen Sie den Rundgang deshalb nicht am Stück ein. Zwei kürzere Besuche funktionieren besser: einmal am Vormittag, wenn die Wartezeiten an den Fahrgeschäften noch kurz sind, und einmal am späten Nachmittag, wenn die Fahrten ohnehin auslaufen. Wer fotografieren will, kommt am Nachmittag besser weg, weil die Modelle dann von der Seite und nicht von oben beleuchtet werden.
Elf Themenwelten, 68 Attraktionen und die Grenzen nach Körpergröße
Die 68 Attraktionen verteilen sich auf elf Themenbereiche, die sich in Tempo und Altersstufe deutlich unterscheiden. Die meisten liegen im Freien, große Achterbahnen sucht man vergebens. Auf der Übungsstraße der Verkehrsschule etwa fahren Kinder selbst in kleinen Elektroautos zwischen Fahrbahnmarkierungen und Schildern. Zwischen den Bereichen liegen Wege durch Baumbestand, Figuren aus Steinen markieren Kreuzungen und Eingänge.

Der wichtigste Punkt vor der Anreise sind die Beschränkungen. Aus Sicherheitsgründen gelten an den Attraktionen Grenzen nach Körpergröße und Alter, teils zusätzlich die Vorgabe, dass ein Erwachsener mitfährt. Der Betreiber führt alle Beschränkungen in einer eigenen Übersicht auf seiner Seite zum Park. Messen Sie Ihr Kind vorher und gleichen Sie die Liste ab: Ein Unterschied von wenigen Zentimetern entscheidet darüber, ob das Kind an der Lieblingsfahrt vor dem Eingang wartet oder mitfährt. Das gilt besonders für Gruppen mit Geschwistern unterschiedlichen Alters, bei denen sonst ein Erwachsener dauerhaft außen vor bleibt.

Wie dicht die Modelle im Miniland stehen und wie groß die einzelnen Szenen sind, zeigt ein Rundgang des Parkbetreibers durch diesen Bereich.
Was der Besuch kostet: Online-Ticket, Tageskasse und Jahreskarte
Zwischen Online-Buchung und Tageskasse liegt der größte Hebel. Das 1-Tages-Ticket beginnt online bei 39 € je Person und richtet sich nach Buchungszeitpunkt und Besuchstag. An der Tageskasse zahlen Sie in der Hauptsaison 58 € für Kinder von 2 bis 11 Jahren und 64 € ab 12 Jahren. Kinder unter zwei Jahren kommen ohne Ticket hinein.
Für längere Aufenthalte und größere Gruppen gibt es eigene Tarife. Das 2-Tages-Ticket startet bei 54 € je Person, ebenso das 1-Tages-Flexi-Ticket, das nicht an einen festen Termin gebunden ist. Ab drei Tickets greift das Family-&-Friends-Angebot mit 35 € je Person. Wer im selben Jahr ein zweites Mal kommen will, rechnet die Jahreskarten gegen: Die Basis-Variante beginnt bei 79 €, die reguläre Jahreskarte bei 99 €, der Merlin Adventure Pass für mehrere Freizeitanlagen kostet 139 €.
Zum Eintritt kommen feste Nebenkosten. Das Parkplatzticket für den Pkw kostet online 12 € und vor Ort 14 €, VIP-Parken in der Nähe des Haupteingangs 25 € je Fahrzeug. Ein Kinderwagen ist für 6 € zuzüglich 4 € Pfand zu leihen, ein Schließfach je nach Größe für 5 € bis 7 €. Für eine vierköpfige Familie liegt der Tag damit auch bei früher Online-Buchung im dreistelligen Bereich.
So teilen Sie den Parktag ein, vom Einlass bis zum Fahrschluss
Der Park öffnet in der Regel um 10:00 Uhr und schließt um 18:00 Uhr; an Wochenenden, Ferienterminen und Feiertagen bleibt länger geöffnet. Die Fahrgeschäfte stellen in der Regel eine Stunde vor Parkschluss den Betrieb ein. Damit bleibt an einem normalen Tag ein Fahrfenster von etwa sieben Stunden, und genau danach richtet sich die Reihenfolge: zuerst die Fahrten mit der längsten Schlange, danach die Bereiche, die den Andrang besser verteilen.
Voll wird es in den Sommerferien und an Wochenenden. Wer vor der Öffnung an der Kasse steht, nutzt die ersten beiden Stunden für die Attraktionen, die später am stärksten nachgefragt sind. Die Mittagszeit eignet sich für Essenspausen und das Miniland, weil dort auch bei vollem Park kein Anstehen nötig ist. Gastronomie gibt es über das Gelände verteilt; wer die üblichen Stoßzeiten meidet und früh oder spät isst, spart die zweite Warteschlange des Tages.

Rechnen Sie mit langen Fußwegen: Mehr als 32 Hektar lassen sich nicht nebenbei abgehen. Ein Kinderwagen lohnt sich auch für Kinder, die sonst längst selbst laufen; Leihgeräte gibt es am Eingang, Rückgabe ebenfalls dort. Rollstühle stehen in begrenzter Zahl kostenlos am Express-Pass-Schalter im Eingangsbereich bereit, eine Reservierung ist nicht nötig. Der Park selbst ist vollständig barrierefrei angelegt.
Anfahrt über die A8, Parkplatzticket und Shuttlebus ab Günzburg
Mit dem Auto führt der Weg über die A8 zwischen München und Stuttgart bis zur Ausfahrt Günzburg, von dort weist die Beschilderung mit dem Parklogo den Rest. Aus beiden Städten dauert die Fahrt jeweils rund 1,5 Stunden. Die Adresse für das Navigationsgerät lautet LEGOLAND Allee 1 in Günzburg. Das Parkplatzticket buchen Sie vorher online für 12 € statt 14 € an der Schranke; gescannt wird es beim Verlassen des Parkplatzes.
Ohne Auto ist die Anreise unkomplizierter, als es die Lage im Landkreis Günzburg vermuten lässt. Der Bahnhof Günzburg liegt an der Strecke zwischen Ulm und Augsburg, ein regelmäßiger Shuttlebus fährt von dort zum Park. Lösen Sie die Fahrkarte gleich bis zur Haltestelle LEGOLAND Park oder LEGOLAND Feriendorf, dann ist der Bustransfer im Fahrpreis enthalten und Sie sparen das Parkplatzticket komplett. Gruppen ab zehn Personen und Schulklassen müssen die Busnutzung mindestens zehn Tage vorher beim zuständigen Regionalbusunternehmen anmelden.
Hunde bleiben draußen. Erlaubt sind nur ausgebildete Assistenzhunde mit Ausweis; für alle anderen verweist der Park auf eine Hundetagesstätte rund zehn Minuten entfernt. Wer mit Hund anreist und keine Betreuung organisiert hat, steht vor einem Problem, das sich am Eingang nicht mehr lösen lässt.
Saison bis Anfang November, Schließtage und Übernachtung im Feriendorf
Die Saison 2026 dauert vom 28. März bis zum 8. November. Innerhalb dieses Zeitraums bleibt der Park an einzelnen Tagen geschlossen: am 5. und 6. Mai, vom 18. bis 20. Mai, am 8. und 9. Juni, am 15. und 16. September sowie vom 21. bis 23. September. Prüfen Sie den Termin vor der Buchung von Bahnfahrkarten oder Unterkunft, denn diese Tage liegen mitten in der Woche und fallen bei der Planung leicht durch.
Außerhalb der Saison öffnet der Park nur noch für das WinterWonder-Programm an ausgewählten Terminen von Ende November 2026 bis Anfang Januar 2027. Zwischen Januar und März ist Winterpause. Für die Jahreszeit spricht der Sommer, wenn Wasserbereiche und Außenattraktionen laufen; im Frühjahr und Herbst sind die Wege leerer, dafür ist das Wetter das Risiko, weil die meisten Attraktionen im Freien liegen.
Wer zwei Tage einplant, übernachtet auf dem Gelände. Zur Auswahl stehen die Waldabenteuer Lodge, das NINJAGO Quartier, das Pirate Island Hotel, Themenzimmer, Burgen, Fässer und ein Campingplatz. Zusammen mit dem 2-Tages-Ticket ab 54 € ergibt das die entspanntere Variante, weil der zweite Tag ohne Anfahrt beginnt und Sie den ersten nicht durchtakten müssen. Ideen für die weitere Umgebung sammelt das Portal für Reisen in Deutschland, Bayern insgesamt stellt die Bayern Tourismus Marketing vor.
Für wen sich das Legoland Deutschland lohnt
Die klare Zielgruppe sind Familien mit Kindern zwischen etwa zwei und zwölf Jahren. In dieser Altersspanne stimmt fast alles: Größenbeschränkungen greifen selten, das Tempo der Fahrten passt, und das Miniland trägt auch den Teil des Tages, an dem die Kinder nicht mehr anstehen wollen. Der zweite Fall sind Gäste mit Mobilitätseinschränkung, weil das Gelände vollständig barrierefrei angelegt ist und Rollstühle ohne Voranmeldung kostenlos bereitstehen. Und wer mit der Bahn kommt, fährt hier günstiger als zu vielen anderen Parks, weil der Shuttlebus ab dem Bahnhof Günzburg in der Fahrkarte enthalten sein kann.
Weniger lohnt sich der Besuch für Jugendliche und Erwachsene ohne Kinder, die große Achterbahnen suchen. Diesen Anspruch bedient der Park nicht, dafür sind der Europa-Park in Rust oder das Phantasialand bei Köln die passenden Ziele. Mit rund zwei Millionen Gästen im Jahr steht Günzburg unter den deutschen Freizeitparks an dritter Stelle, hinter genau diesen beiden. Ebenfalls schlecht bedient sind Hundebesitzer, denn außer Assistenzhunden kommt kein Tier ins Gelände.
Zeitlich führt kein Weg an der Saison vorbei: Zwischen Anfang Januar und Ende März ist geschlossen, ein Winterbesuch geht nur an den WinterWonder-Terminen. Am besten passen die Sommerferien für Wasserbereiche und lange Öffnungszeiten sowie die Wochen im Frühjahr und Herbst außerhalb der Ferien für kurze Wartezeiten. Weitere Ziele für diese Altersgruppe sammelt die Themenseite Familie & Kinder.
Häufige Fragen zum Legoland Deutschland
Was kostet der Eintritt ins Legoland Deutschland?
Das 1-Tages-Ticket beginnt online bei 39 € je Person, das 2-Tages-Ticket bei 54 €. An der Tageskasse kostet der Eintritt in der Hauptsaison 58 € für Kinder von 2 bis 11 Jahren und 64 € ab 12 Jahren. Kinder unter zwei Jahren zahlen nichts.
Wann hat das Legoland Deutschland 2026 geöffnet?
Die Saison läuft vom 28. März bis zum 8. November 2026, in der Regel von 10:00 bis 18:00 Uhr, an Wochenenden und in den Ferien länger. Schließtage liegen im Mai, Juni und September.
Danach folgt das WinterWonder-Programm an ausgewählten Terminen von Ende November bis Anfang Januar.
Was kostet Parken am Legoland?
Das Parkplatzticket für den Pkw kostet online 12 € und vor Ort 14 €. VIP-Parken in der Nähe des Haupteingangs liegt bei 25 € je Fahrzeug und ist täglich auf eine begrenzte Zahl von Plätzen beschränkt. Das Ticket wird beim Verlassen des Parkplatzes an der Schranke gescannt.
Wie kommt man ohne Auto zum Legoland Deutschland?
Der nächste Bahnhof ist Günzburg, von dort fährt ein regelmäßiger Shuttlebus zum Park. Wenn Sie die Fahrkarte bis LEGOLAND Park lösen, ist der Bustransfer enthalten. Gruppen ab zehn Personen müssen die Busfahrt mindestens zehn Tage im Voraus anmelden.
Darf man Hunde mit ins Legoland nehmen?
Nein. Zugelassen sind ausschließlich ausgebildete Assistenzhunde mit Ausweis. Für andere Hunde nennt der Park eine Hundetagesstätte rund zehn Minuten entfernt.
Ist das Legoland barrierefrei?
Das Gelände ist vollständig barrierefrei. Rollstühle werden in begrenzter Zahl kostenlos am Express-Pass-Schalter im Eingangsbereich ausgegeben, eine Reservierung ist nicht nötig. Kinderwagen lassen sich für 6 € zuzüglich 4 € Pfand leihen.
Was sich mit dem Legoland verbinden lässt
Günzburg liegt an der Donau zwischen Ulm und Augsburg, die lohnenden Ziele der Umgebung sind alle in weniger als einer Stunde erreichbar. Informationen zur Stadt selbst hält die Stadt Günzburg bereit.
- Altstadt Günzburg mit Frauenkirche und Schloss, 3,6 km: der kurze Gegenpol zum Parktag, gut für den Abend vor der Rückfahrt.
- Dillingen an der Donau, 22,3 km: Residenzstadt mit Schloss und Hochschulgebäuden, ruhiges Ziel für den zweiten Tag.
- Ulmer Münster, 22,9 km: das gotische Münster mit seinem hohen Westturm, als Halt auf der Fahrt Richtung Westen gut mitzunehmen.
- Kloster Wiblingen in Ulm, 24 km: Bibliothekssaal und Basilika lassen sich als kurzer Abstecher ansehen.
- Blautopf in Blaubeuren, 38 km: Karstquelle am Ortsrand, die sich mit dem Kloster Blaubeuren verbinden lässt.
Angaben Stand September 2026. Quellen: legoland.de, Wikipedia/Wikidata, LEGOLAND Deutschland Resort, Stadt Günzburg. Preise und Öffnungszeiten ändern sich; bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen.
