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Die Nordseeküste ist bei Golferinnen und Golfern für ihre Plätze in Küstennähe bekannt. Zwischen Dünen, Deichen und Salzwiesen liegen mehrere Anlagen mit dem typischen Links-Charakter der Küste und weiten, offenen Bahnen. Der Wind gehört dabei fast immer zum Spiel und macht viele Löcher anspruchsvoller, als sie auf der Scorekarte wirken.
Golfplätze finden sich sowohl auf den ostfriesischen und nordfriesischen Inseln als auch an der Festlandküste von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, dazu einige Anlagen im küstennahen Hinterland. Wer zum Golfen an die Nordsee fährt, verbindet die Runde häufig mit einem Strand- oder Inselurlaub. In diesem Beitrag stellen wir bekannte Golfplätze der Region vor und zeigen, wie sich der Einstieg in den Sport mit einem Urlaub verbinden lässt.

Wo liegen die Golfplätze an der Nordsee?
Golfanlagen an der Nordsee liegen nicht nur direkt an der Küste oder auf den Inseln, sondern auch im nahen Hinterland. Zu den bekannten Golfregionen im Nordwesten Deutschlands gehören:
- Schleswig-holsteinische Nordseeküste
- Nordfriesische Inseln
- Nordfriesland
- Niedersächsische Nordseeküste
- Ostfriesische Inseln
- Ostfriesland
Golfclub Norderney
Der Golfclub auf der ostfriesischen Insel Norderney ist ein 9-Loch-Platz mit ausgeprägtem Links-Charakter. Er liegt in der Dünen- und Salzwiesenlandschaft an der Nordsee – nicht, wie gelegentlich zu lesen, an der Ostsee. Die Lage zwischen Meer und offenem Gelände sorgt für wechselnde Windverhältnisse und ein abwechslungsreiches, durchaus anspruchsvolles Spiel.
Golfclub Budersand Sylt

Auf der nordfriesischen Insel Sylt liegt bei Hörnum an der Südspitze ein 18-Loch-Links-Platz. Er zieht sich durch Dünen und Heideflächen, einzelne Bahnen geben den Blick auf das Wattenmeer frei. Der Platz zählt zu den bekanntesten Golfanlagen an der deutschen Nordseeküste und richtet sich an Spielerinnen und Spieler unterschiedlicher Spielstärke.
Golfplatz Sankt Peter-Ording
Der Golfplatz in Sankt Peter-Ording gehört zu den wenigen Links-Plätzen auf dem Festland in Schleswig-Holstein. Die übersichtliche 9-Loch-Anlage liegt nahe den Deichen zur Nordsee, umgeben von Küstennatur. Besonders in den frühen Morgenstunden bietet der Platz eine ruhige Kulisse.
Küsten-Golfclub Hohe Klint

Der Küsten-Golfclub Hohe Klint liegt in der Nähe von Cuxhaven. Die 18-Loch-Anlage eignet sich für erfahrene Golfer wie für Einsteiger. Anders als die reinen Dünenplätze ist der Kurs von Grün und altem Baumbestand geprägt. Durch die Küstennähe kann der Wind hier zu einer zusätzlichen Herausforderung werden. Nach der Runde lädt das Clubrestaurant zum Essen ein. Weitere Golfplätze im Umkreis gibt es unter anderem bei Bremerhaven und in Hainmühlen. Wer den Aufenthalt verlängern möchte, findet in der Umgebung Unterkünfte, etwa eine Ferienwohnung in Cuxhaven Duhnen.
Golfclub Insel Langeoog
Auch auf der ostfriesischen Insel Langeoog lässt sich in der Dünenlandschaft Golf spielen. Der 9-Loch-Platz ist in die Dünen eingebettet; bei kräftigem Wind kann das Spiel entsprechend fordernd sein. Der Club bietet auch Schnupperkurse für Einsteiger an. Neben dem Golf lohnt ein Blick auf die autofreie Insel selbst mit ihren Stränden und Cafés.
Im Nordseeurlaub das Golfen lernen

Wer im Alltag wenig Zeit findet, kann den Einstieg in den Golfsport mit einem Nordseeurlaub verbinden. Viele Clubs an der Küste bieten Kurse für Anfänger an, in denen erfahrene Trainer die Grundlagen vermitteln.
Häufig gibt es Schnupperstunden mit einer kurzen Einführung, ohne dass eine Mitgliedschaft nötig ist. So lässt sich unverbindlich ausprobieren, ob der Sport zusagt. Wer regelmäßig spielen möchte, erwirbt in der Regel zunächst die Platzreife, die auf vielen Anlagen Voraussetzung für eine Runde ist.
Einige Anbieter kombinieren in Golfpaketen die Übernachtung mit dem Greenfee für den Platz. Das kann praktisch sein, um im Urlaub in Ruhe zu spielen oder das neue Hobby zu erlernen.
Fazit
Die Golfplätze an der Nordsee unterscheiden sich vor allem durch ihre Lage: Dünen- und Links-Plätze auf den Inseln und an der Küste, Parklandplätze im Hinterland. Der Wind ist fast überall Teil des Spiels und macht jede Runde ein Stück unberechenbarer.
Ein Urlaub an der Nordsee lohnt sich aber nicht nur wegen des Golfs. Zwischen den Runden bleibt Zeit für Strand, Wattenmeer und andere Aktivitäten – und auch für alle, die nicht spielen, ist die Küste ein lohnendes Ziel.